zurück zu FUNDSACHEN   Statement von Sarah und Leon und Gregor zu den FUNDSACHEN Es war etwas gänzlich Neues. Wir konnten Szenen selber erarbeiten und verspinnen. Bei der Familienszene z.B. konnte man sich ausdenken, was man sagt ohne ein Textbuch mit Regiefesselungen in der Hand haben zu müssen. Das macht es leichter witziger, origineller, phantasievoller und jedes Mal ein bisschen anders. Aber wir drehen nicht nur auf der Bühne komplett durch, sondern wir verlustieren uns auch auf der Leinwand. Es macht trotz des Altersunterschieds so viel Spaß miteinander und es kommen wirklich schöne Ergebnisse dabei heraus. Die Requisiten bestanden anfangs aus Stühlen und das hat das Spiel mit den richtigen Requisiten verändert. Man sieht ein Auto nicht mehr nur als Auto, da man bei der pantomimischen Umsetzungen das Ganze so ins Extreme steigert sodass z.B. das Öffnen einer Tür viel stärker ankommt, als wie wenn man direkt ein Auto als Auto hätte bespielen müssen. Auch die Wochenenden waren toll. Alle waren gelassener als bei den Proben, weil wir so viel mehr Zeit hatten und es war dadurch produktiver als es unter der Woche wäre und besonders als ich meine Socken mit den Füßen auswringen durfte, nach einem Hagelschauer beim Drehen und wir alle immer noch gute Laune hatten zeigte sich das wir die Zeit sinnvoll verbracht hatten. Manchmal ist es schwierig, den Überblick zu behalten, aber wenn ich genau darüber nachdenke, weiß ich wieder wo es lang geht.Es ist cool, dass wir Trickfilm, Theater, Film und Hörspiel als Cocktail machen. Dadurch kann man noch mehr sehen als z.B. nur beim Theater. Man lernte so verschiedene Spielweisen kennen. Beim Film werden die Szenen mehrmals gespielt, während man bei dem Spiel auf der Bühne nur eine Chance hat, dafür aber länger übt. Die Geschichte der Aliens hat Leon sich ausgedacht und umgesetzt, bis hin zur Musik. Auf der Bühne sind wir natürlich dann alle dabei.Annette hilft uns, wenn wir nicht weiterkommen, aber eigentlich denken wir uns alles selbst aus. Wir freuen uns jedes Mal die anderen wieder zu sehen. Ich habe ein bisschen Schiss vor der Premiere, aber irgendwie freue ich mich schon drauf. Liebe Grüße von Sarah und Leon und Gregor (stellvertretend für die LATTJAMILLN)